Catsandberries

Katzenfreundliche Düngemittel & Pestizide

Irre­füh­ren­de Eti­ket­ten

Nicht nur Pflan­zen kön­nen gif­tig sein, son­dern auch Dün­ge­mit­tel und Pes­ti­zi­de. Kat­zen kön­nen sich ver­gif­ten, indem sie che­misch behan­del­te Pflan­zen fres­sen und kau­en, gif­ti­ge Sub­stan­zen ein­at­men und ihre Pfo­ten und ihr Fell able­cken, die mit Che­mi­ka­li­en in Kon­takt gekom­men sind. Wenn auf der Ver­pa­ckung das Label „bio” oder „eco” steht, bedeu­tet das nicht, dass das Pro­dukt völ­lig unbe­denk­lich ist. Bio­pes­ti­zi­de sind ledig­lich weni­ger gif­tig als her­kömm­li­che Pes­ti­zi­de.

Wäh­len Sie einen orga­ni­schen Dün­ger

Die bes­te Wahl sind orga­ni­sche Lang­zeit­dün­ger in Pel­let­form. Sie ver­sor­gen die Pflan­zen über einen Zeit­raum von 3 bis 4 Mona­ten kon­ti­nu­ier­lich mit Nähr­stof­fen. Die Pel­lets soll­ten nicht auf den Boden gewor­fen, son­dern mit dem Boden ver­mischt wer­den. Ein Rasen­dün­ger muss kurz vor oder wäh­rend Regen­ta­gen aus­ge­bracht wer­den, damit er sich schnel­ler auf­löst. Flüs­sig­dün­ger sind eine gute Wahl für Topf­pflan­zen, aber Kat­zen­be­sit­zer soll­ten nicht ver­ges­sen, die Unter­set­zer zu lee­ren, um zu ver­hin­dern, dass Kat­zen gedüng­tes Was­ser trin­ken.

Die bes­ten Dün­ge­mit­tel

Eine gute Alter­na­ti­ve oder Ergän­zung zu han­dels­üb­li­chen orga­ni­schen Dün­ge­mit­teln ist Lava (Vul­kan­asche), ein sehr wir­kungs­vol­ler Mine­ral­dün­ger. Eine wei­te­re siche­re Opti­on ist Insek­ten­mist (Insek­ten­kot), der Pflan­zen zudem weni­ger anfäl­lig für Krank­hei­ten und Schäd­lin­ge macht. Und natür­lich darf man See­tang nicht ver­ges­sen. See­tang (in Granulat‑, Pul­ver- oder Flüs­sig­form) ent­hält vie­le wich­ti­ge Nähr­stof­fe sowie natür­li­che Wachs­tums­hor­mo­ne.

Knob­lauch gegen Schäd­lin­ge und Krank­hei­ten

Lei­der gibt es nur sehr weni­ge Pro­duk­te auf dem Markt, die natür­li­che Inhalts­stof­fe (Kräu­ter) ent­hal­ten und als sicher für Pflan­zen, Tie­re, Men­schen und die Umwelt ins­ge­samt gel­ten. Alle die­se Pro­duk­te ent­hal­ten Knob­lauch und rie­chen nach Knob­lauch. Knob­lauch selbst ist für Kat­zen gif­tig, wird jedoch immer in sehr gerin­gen Kon­zen­tra­tio­nen ver­wen­det und gilt daher nicht als schäd­lich. Der Geruch scheint Kat­zen nicht zu stö­ren. Außer­dem ver­flüch­tigt sich der Geruch inner­halb von ein paar Tagen. Ein Bei­spiel für ein Insek­ti­zid auf Knob­lauch­ba­sis ist Orga­ni­fer.

Amei­sen

Amei­sen scha­den Pflan­zen nicht selbst, aber sie züch­ten Blatt­läu­se (klei­ne Schäd­lin­ge in ver­schie­de­nen Far­ben), die Pflan­zen schä­di­gen.

Anti-Amei­sen-Pul­ver, das um das Haus und auf Ter­ras­sen gestreut wer­den soll, ist für Kat­zen gif­tig. Die sichers­te Opti­on für Kat­zen­be­sit­zer ist die Ver­wen­dung von Amei­sen­kö­der­do­sen (klei­ne Plas­tik­bo­xen mit Löchern, die Gift ent­hal­ten).

Bei zu vie­len Amei­sen kann nur ein „che­mi­sches” Anti-Amei­sen-Spray hel­fen. Es ist wich­tig, ein Spray mit einer prak­ti­schen Schlauch­ver­län­ge­rung zu wäh­len, mit dem man auch die klei­nen Löcher errei­chen kann, in denen sich Amei­sen ver­ste­cken kön­nen. Am bes­ten sucht man das Amei­sen­nest und ver­gif­tet es am Abend, nach­dem man die Kat­zen im Haus ein­ge­schlos­sen hat.

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Nackt­schne­cken

Die­se unan­ge­nehm aus­se­hen­den Lebe­we­sen fres­sen nicht nur die Bee­ren und Blät­ter von Pflan­zen, son­dern über­tra­gen und ver­brei­ten auch Pflan­zen­krank­hei­ten. Im Han­del erhält­li­che Mit­tel gegen Nacktchne­cken wie Gra­nu­la­te und Pel­lets sind für Kat­zen gif­tig. Glück­li­cher­wei­se kön­nen phy­si­sche Bar­rie­ren wie Kup­fer­bän­der dazu bei­tra­gen, die Anzahl der Schne­cken zu redu­zie­ren. Auch Knob­lauch ist ein wirk­sa­mes Mit­tel gegen Schne­cken. Es ist wich­tig zu wis­sen, dass Schne­cken feuch­te Umge­bun­gen bevor­zu­gen. Daher ist es nicht emp­feh­lens­wert, Mulch um Pflan­zen her­um zu ver­wen­den, da die­ser zu viel Feuch­tig­keit anzieht.

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