
Art des Zauns
Wenn Ihr Garten bereits vollständig eingezäunt ist, müssen Sie nur noch eine katzenfeste Barriere anbringen. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie sich für einen Zaun entscheiden. Eine Möglichkeit ist ein Maschendrahtzaun. Der Zaun muss mindestens 30 cm tief im Boden verankert sein, um eine bessere Stabilität zu gewährleisten und Katzen und andere Tiere (Kaninchen, Maulwürfe, Nachbarshunde) davon abzuhalten, darunter ein Loch zu graben. Wenn Sie sich für einen Holz- (oder PVC-)Zaun entscheiden, sollten Sie darunter ein Betonfundament anbringen oder einen stabilen Maschendrahtzaun verwenden..

Höhe des Zauns
Die Mindesthöhe Ihres Zauns (zusammen mit einem Überkletterschutz) sollte idealerweise bei 170 — 180 cm liegen. Die maximale Höhe muss den Vorschriften Ihres Landes entsprechen.
Nützlicher Link: bauxo.de.

Gebogene Stangen (Bügels) oben am Zaun + Netz dazwischen
Die beliebteste Option. Katzen finden es schwierig, kopfüber zu klettern, insbesondere auf einer wackeligen und federnden Oberfläche. Die Metallstangen federn unter dem Gewicht der Katze leicht und wirken wie ein Federmechanismus. Die Länge der Stange sollte ca. 75 cm oder 100 cm (für Eckhalterungen) betragen. Sie müssen in einem Winkel von 45 Grad befestigt werden. Ein sicheres, stabiles Netz kann über Zooplus erworben werden. Einige Besitzer entscheiden sich für Metallhalterungen, die eigentlich zur Befestigung von Regalen gedacht sind, oder für Holzstangen.

Rollen (drehbare Stangen)
Sie eignen sich eher für einen Holz- oder PVC-Zaun mit vertikalen Brettern. Alternativ kann ein Pfosten oder ein Rohr horizontal oben am Zaun befestigt werden. Katzen können nicht darüber klettern, da es sich dreht. Diese Option ist eine der schönsten, aber auch teuersten. Was wäre aber, wenn man die Rollen selbst herstellen würde? Die Idee klingt einfach, aber in der Praxis ist es schwierig, Rollen herzustellen, die sich frei und leicht drehen lassen, wenn eine Katze sie berührt.

Transparente Folie (Verglasungsfolie) auf beiden Seiten des Zauns
Die Katzen können nicht auf die Folie klettern, da sie rutschig ist. Die Folie muss von guter Qualität sein, um den Krallen der Katzen und Wetteränderungen (starker Sonnenschein, Frost und Wind) standzuhalten. Sie muss mindestens 50 cm lang sein und an beiden Seiten des Zauns befestigt werden, um Nachbarskatzen fernzuhalten. Transparente Folie ist fast unsichtbar und „trübt nicht die Aussicht”. Der Preis variiert stark je nach Qualität, Dicke, Größe usw.

Netz zwischen Zaun und Haus gespannt
Eine einfache und recht erschwingliche Lösung für kleine oder schmale Gärten. Allerdings muss das Netz stark genug sein, um das Gewicht einer Katze zu tragen. Einer der angenehmen Vorteile dieser Option: Vögel können nicht in Ihren Garten gelangen, um Ihre Lieblingsbeeren zu fressen.

Elektrische Leitungen oben auf dem Zaun und andere Optionen, die Sie vermeiden sollten
Ein Elektrozaun ist keine gute Option für so kleine und empfindliche Tiere wie Katzen. Erstens kann ein Stromschlag manchmal viel stärker sein als er sein sollte (z. B. bei Regenwetter). Zweitens kann die elektrische Spannung aus verschiedenen Gründen unerwartet abfallen oder sogar ausfallen – die einzige Möglichkeit, dies unter Kontrolle zu halten, besteht darin, die Spannung täglich mit einem professionellen Messgerät zu messen. Weitere Optionen, die vermieden werden sollten: Stacheldraht, Metallspitzen gegen Vögel, Elektroschock- oder sogenannte „Vibrationshalsbänder” für Katzen.

Achtung!
Jedes Loch in Ihrem Garten muss verschlossen werden. Die Stämme hoher Bäume müssen mit Anti-Katzen-„Gürteln” umwickelt werden. Die Enden eines Grabens müssen vollständig mit einem Drahtgeflecht verschlossen werden. Denken Sie an andere Gebäude in Ihrem Garten (ein Gewächshaus, ein kleines Gartenhaus …), die sich in der Nähe des Zauns befinden: Ihre Katze könnte schließlich auf die Gebäude klettern und entkommen. Außerdem sollten Katzen idealerweise keinen Zugang zum Parkplatz haben, um Unfälle zu vermeiden.

Tipp: Machen Sie Ihren katzensicheren Zaun undurchsichtig
Ein undurchsichtiger Zaun hilft, die folgenden möglichen Probleme zu vermeiden:
- Ihr Nachbar hat giftige Pflanzen, die zu nah an Ihrem Zaun wachsen.
- Ihr Nachbar sprüht gerne Pestizide in seinem Garten.
- Hunde fangen an zu bellen und entlang des Zauns zu rennen, wenn sie Ihre Katze sehen.
- Andere Katzen versuchen, durch den Zaun Kontakt zu Ihrer Katze aufzunehmen.
- Die Kinder Ihres Nachbarn trauen sich, Ihre Katze zu füttern. Das kann fatal sein, insbesondere wenn Ihre Katze eine spezielle Diät einhalten muss (z. B. wegen Diabetes oder Niereninsuffizienz).

