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Überkletterschutz für Katzen: 4 Optionen

Art des Zauns

Wenn Ihr Gar­ten bereits voll­stän­dig ein­ge­zäunt ist, müs­sen Sie nur noch eine kat­zen­fes­te Bar­rie­re anbrin­gen. Ist dies nicht der Fall, müs­sen Sie sich für einen Zaun ent­schei­den. Eine Mög­lich­keit ist ein Maschen­draht­zaun. Der Zaun muss min­des­tens 30 cm tief im Boden ver­an­kert sein, um eine bes­se­re Sta­bi­li­tät zu gewähr­leis­ten und Kat­zen und ande­re Tie­re (Kanin­chen, Maul­wür­fe, Nach­bars­hun­de) davon abzu­hal­ten, dar­un­ter ein Loch zu gra­ben. Wenn Sie sich für einen Holz- (oder PVC-)Zaun ent­schei­den, soll­ten Sie dar­un­ter ein Beton­fun­da­ment anbrin­gen oder einen sta­bi­len Maschen­draht­zaun ver­wen­den..

Höhe des Zauns

Die Min­dest­hö­he Ihres Zauns (zusam­men mit einem Über­klet­ter­schutz) soll­te idea­ler­wei­se bei 170 — 180 cm lie­gen. Die maxi­ma­le Höhe muss den Vor­schrif­ten Ihres Lan­des ent­spre­chen.

Nütz­li­cher Link: bauxo.de.

Gebo­ge­ne Stan­gen (Bügels) oben am Zaun + Netz dazwi­schen

Die belieb­tes­te Opti­on. Kat­zen fin­den es schwie­rig, kopf­über zu klet­tern, ins­be­son­de­re auf einer wacke­li­gen und federn­den Ober­flä­che. Die Metall­stan­gen federn unter dem Gewicht der Kat­ze leicht und wir­ken wie ein Feder­me­cha­nis­mus. Die Län­ge der Stan­ge soll­te ca. 75 cm oder 100 cm (für Eck­hal­te­run­gen) betra­gen. Sie müs­sen in einem Win­kel von 45 Grad befes­tigt wer­den. Ein siche­res, sta­bi­les Netz kann über Zoo­plus erwor­ben wer­den. Eini­ge Besit­zer ent­schei­den sich für Metall­hal­te­run­gen, die eigent­lich zur Befes­ti­gung von Rega­len gedacht sind, oder für Holz­stan­gen.

Rol­len (dreh­ba­re Stan­gen)

Sie eig­nen sich eher für einen Holz- oder PVC-Zaun mit ver­ti­ka­len Bret­tern. Alter­na­tiv kann ein Pfos­ten oder ein Rohr hori­zon­tal oben am Zaun befes­tigt wer­den. Kat­zen kön­nen nicht dar­über klet­tern, da es sich dreht. Die­se Opti­on ist eine der schöns­ten, aber auch teu­ers­ten. Was wäre aber, wenn man die Rol­len selbst her­stel­len wür­de? Die Idee klingt ein­fach, aber in der Pra­xis ist es schwie­rig, Rol­len her­zu­stel­len, die sich frei und leicht dre­hen las­sen, wenn eine Kat­ze sie berührt.

Trans­pa­ren­te Folie (Ver­gla­sungs­fo­lie) auf bei­den Sei­ten des Zauns

Die Kat­zen kön­nen nicht auf die Folie klet­tern, da sie rut­schig ist. Die Folie muss von guter Qua­li­tät sein, um den Kral­len der Kat­zen und Wet­ter­än­de­run­gen (star­ker Son­nen­schein, Frost und Wind) stand­zu­hal­ten. Sie muss min­des­tens 50 cm lang sein und an bei­den Sei­ten des Zauns befes­tigt wer­den, um Nach­bars­kat­zen fern­zu­hal­ten. Trans­pa­ren­te Folie ist fast unsicht­bar und „trübt nicht die Aus­sicht”. Der Preis vari­iert stark je nach Qua­li­tät, Dicke, Grö­ße usw.

Netz zwi­schen Zaun und Haus gespannt

Eine ein­fa­che und recht erschwing­li­che Lösung für klei­ne oder schma­le Gär­ten. Aller­dings muss das Netz stark genug sein, um das Gewicht einer Kat­ze zu tra­gen. Einer der ange­neh­men Vor­tei­le die­ser Opti­on: Vögel kön­nen nicht in Ihren Gar­ten gelan­gen, um Ihre Lieb­lings­bee­ren zu fres­sen.

Elek­tri­sche Lei­tun­gen oben auf dem Zaun und ande­re Optio­nen, die Sie ver­mei­den soll­ten

Ein Elek­tro­zaun ist kei­ne gute Opti­on für so klei­ne und emp­find­li­che Tie­re wie Kat­zen. Ers­tens kann ein Strom­schlag manch­mal viel stär­ker sein als er sein soll­te (z. B. bei Regen­wet­ter). Zwei­tens kann die elek­tri­sche Span­nung aus ver­schie­de­nen Grün­den uner­war­tet abfal­len oder sogar aus­fal­len – die ein­zi­ge Mög­lich­keit, dies unter Kon­trol­le zu hal­ten, besteht dar­in, die Span­nung täg­lich mit einem pro­fes­sio­nel­len Mess­ge­rät zu mes­sen. Wei­te­re Optio­nen, die ver­mie­den wer­den soll­ten: Sta­chel­draht, Metall­spit­zen gegen Vögel, Elek­tro­schock- oder soge­nann­te „Vibra­ti­ons­hals­bän­der” für Kat­zen.

Ach­tung!

Jedes Loch in Ihrem Gar­ten muss ver­schlos­sen wer­den. Die Stäm­me hoher Bäu­me müs­sen mit Anti-Katzen-„Gürteln” umwi­ckelt wer­den. Die Enden eines Gra­bens müs­sen voll­stän­dig mit einem Draht­ge­flecht ver­schlos­sen wer­den. Den­ken Sie an ande­re Gebäu­de in Ihrem Gar­ten (ein Gewächs­haus, ein klei­nes Gar­ten­haus …), die sich in der Nähe des Zauns befin­den: Ihre Kat­ze könn­te schließ­lich auf die Gebäu­de klet­tern und ent­kom­men. Außer­dem soll­ten Kat­zen idea­ler­wei­se kei­nen Zugang zum Park­platz haben, um Unfäl­le zu ver­mei­den.

Tipp: Machen Sie Ihren kat­zen­si­che­ren Zaun undurch­sich­tig

Ein undurch­sich­ti­ger Zaun hilft, die fol­gen­den mög­li­chen Pro­ble­me zu ver­mei­den:

  • Ihr Nach­bar hat gif­ti­ge Pflan­zen, die zu nah an Ihrem Zaun wach­sen.
  • Ihr Nach­bar sprüht ger­ne Pes­ti­zi­de in sei­nem Gar­ten.
  • Hun­de fan­gen an zu bel­len und ent­lang des Zauns zu ren­nen, wenn sie Ihre Kat­ze sehen.
  • Ande­re Kat­zen ver­su­chen, durch den Zaun Kon­takt zu Ihrer Kat­ze auf­zu­neh­men.
  • Die Kin­der Ihres Nach­barn trau­en sich, Ihre Kat­ze zu füt­tern. Das kann fatal sein, ins­be­son­de­re wenn Ihre Kat­ze eine spe­zi­el­le Diät ein­hal­ten muss (z. B. wegen Dia­be­tes oder Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz).

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